Fred Perry

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Im Jahr 1952 gründete der dreifache Wimbledon-Champion Fred Perry seine Freizeitkleidungsmarke und entwarf sein legendäres Fred Perry Tennishemd. Seit mehr als 60 Jahren ist das Logo – der zeitlose, weltberühmte Lorbeerkranz – nun schon Symbol für britische Subkulturen und auch heute noch steht es für stilvolle Simplizität und Entschlossenheit. Wir haben uns mit dem Leiter des Fred Perry Stores im Coal Drops Yard, Brad Brooks, und seinem Kollegen Max Williams unterhalten, um mehr über ihre Erfahrungen mit der Kultmarke und dem Alltag im Coal Drops Yard zu hören.

 

Könnt ihr Fred Perry in drei Wörtern für uns beschreiben?

Max – Einfach Coole Klamotten!

Brad – Subkulturstil Neu Definiert!

 

Wie seid ihr zu Fred Perry gekommen?

Brad – Ich habe schon in meinem letzten Schuljahr bei Fred gejobbt. Anschließend habe ist fest angefangen und mich hochgearbeitet. Ich war zwar für eine kurze Zeit weg, bin aber froh, dass ich zurückgekommen bin. Das Ethos der Marke und die tiefe Verbindung zur britischen Subkultur haben mich schon immer fasziniert.

 

Max – Ich bin seit jeher ein großer Fan der Marke. Schon als Teenager habe ich meine Pennys für ein Poloshirt gespart. Ich habe mich direkt nach meinem Masterabschluss hier beworben.

 

Fred Perry wurde bereits 1952 gegründet und ist doch immer noch enorm angesagt. Was sind eurer Meinung nach die Gründe dafür?

Brad – Ich bin überzeugt, dass dies an der richtigen Balance zwischen der Verbindung zu den Wurzeln der Marke und der zeitgemäßen Weiterentwicklung liegt. Unser Store hier im Coal Drops Yard ist zum Beispiel eine Reise durch die Entwicklung der Marke. Ein Kunde, der seit 50 Jahren Fred trägt, ist hier ebenso richtig wie ein Designstudent des Central Saint Martin’s.

 

Max – Das stimmt, wir haben Kunden zwischen 14 und 40 – von Taxifahrern und Fußballfans bis zu Designstudenten und Musikern. Wir haben wirklich für jeden das Richtige.

 

Brad – Unsere Kollaborationen mit Designern wie Raf Simons und Margaret Howell verleihen unseren klassischen Formen und Styles einen modernen, zeitgemäßen Touch. Wir haben einen treuen Kundenstamm, finden aber gleichzeitig immer wieder Wege, um ein neues Publikum anzusprechen. Wie Mark E. Smith es ausdrückte: „Always different, always the same.“

fred perry coal drops yard
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Was sind eure frühsten Erinnerungen an King’s Cross und Coal Drops Yard?

Brad – Ich war noch ziemlich jung, als das Viertel saniert wurde. Früher hat man das Gebiet hier am besten gemieden, um ehrlich zu sein. Ich erinnere mich aber noch genau, als wir vor einem Stone Roses Konzert in Wembley 2017 entlang des Kanals nach Camden gelaufen sind. Es war ein heißer Tag und wir haben in einem Pub am Kanal einen Zwischenstopp eingelegt. Aus der kleinen Pause wurden drei Stunden! Ich mache bis heute den Pub dafür verantwortlich, dass ich Sleaford Mods im Vorprogramm verpasst habe!

 

Max – Meine Erinnerungen an King‘s Cross – bevor ich angefangen habe, hier zu arbeiten – betreffen hauptsächlich den Bahnhof. Hier begann so manche Reise in die verschiedensten Gegenden Englands, um bei einer weiteren Niederlage meines Fußballteams Fulham FC dabei zu sein! Manchmal haben wir uns vor der Zugfahrt in einem der Pubs noch einen Drink gegönnt.

 

Und eure jüngeren Erfahrungen?

Brad – Wir sind beide große Fans von Supermax, der Bar unter der Happy Face Pizzeria. Die Happy Hour ist großartig, ebenso wie die Musik. Ich freue mich schon, das Restaurant Hoppers auszuprobieren, wenn alles wieder normal läuft. Der Pub King Charles I ist auch genial und hat sogar eine Jukebox.

 

Max – Bei Lina Stores gibt es den besten Prosciutto außerhalb Italiens.

 

Was ist euer Lieblingsladen im Coal Drops Yard? Abgesehen von Fred Perry natürlich …  

Brad – Universal Works ist großartig. Die Truppe dort ist supernett und die Marke eilt von Erfolg zu Erfolg. In Sachen Workwear kann denen keiner das Wasser reichen und die jüngsten Kollaborationen mit adidas und Birkenstock zeigen, dass diese Tatsache auch den ganz großen Namen nicht entgangen ist.

 

Warum passen der Coal Drops Yard und Fred Perry so gut zusammen?

Brad – Ich glaube, das liegt an der Verbindung zur Musik: Hier waren einst der Club Bagley’s und die Rave-Szene zu Hause und so passt dieser Ort zu uns als Marke. Es gibt viele Marken hier, die zu diesem Viertel gehören und die unser Ethos und unseren Ansatz teilen. Hier entsteht eine kreative Community und wir wollten unbedingt mit dabei sein.

 

Max – Vor 10 Jahren war Shoreditch das angesagteste Viertel der Stadt. Heute ist es meiner Meinung nach die Gegend um King‘s Cross. Das Almeida Theater in Angel – eines meiner Lieblingstheater – liegt gleich um die Ecke, ebenso wie Central Saint Martin’s, und so sind hier zahllose junge kreative Köpfe unterwegs.

 

Wie sieht ein perfekter freier Tag für euch aus?

Brad – Wenn ich an einem freien Tag in der Gegend bin, genehmige ich mir einen Cocktail im Spiritland und dann einen Happen bei Dishoom.

 

Max – Ich könnte problemlos einen ganzen Tag damit verbringen, mich durch all die Optionen im Coal Drops Yard durchzuessen.

 

Wer wäre euer Traumkunde?

Brad – Darf ich mich für zwei entscheiden? Ich würde Paul Newman und Steve McQueen gerne im Store sehen. Für mich sind die beiden Stilikonen, wenn es um Menswear geht. Egal, was sie anziehen, sie sehen immer gut aus.

 

Max – Die Schauspielerin Kathy Burke. Sie wohnt nicht weit von hier und ich bin mir sicher, wir würden eine Menge Spaß haben.

 

Verratet uns ein Geheimnis …

Brad – „Tell me all your secrets“ – ist das nicht aus einem Song von Smashing Pumpkins?

 

Alles Weitere auf  www.fredperry.com

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